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oder Panikschreie aus dem Hühnerhaus Nach einer wahren Begebenheit   –   (und frei nach Wilhelm Busch) Mancher gibt sich viele Müh mit dem lieben Federvieh: Einesteils der Eier wegen, Welche diese Vögel legen. Zweitens, weil man dann und wann einen Braten essen kann. Drittens aber nimmt man auch ihre Federn zum Gebrauch in die Kissen und die Pfühle, denn man liegt nicht gerne kühle. Onkel Bernhard hat nun mal einen Hang zum Hühnerstall. Seinen Gockel und…

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22. Dezember 2021 - Beiträge - Allgemein

Frohe Weihnachten

Ich steh an deiner Krippe hier, O Jesu du mein Leben; Ich komme, bring und schenke dir, Was du mir hast gegeben. Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin Und lass dir’s wohlgefallen. Ich sehe dich mit Freuden an Und kann mich nicht satt sehen; Und weil ich nun nichts weiter kann, Bleib ich anbetend stehen. O dass mein Sinn ein Abgrund wär Und meine Seel ein…

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20. Dezember 2021 - Beiträge - Allgemein

Weihnachtsgruß

Liebe LandFrauen, wir alle hätten es uns anders gewünscht. Nun können wir Euch auch in diesem Jahr nicht zu einer Adventsfeier einladen. Dieses aggressive Virus hat uns das ganze Jahr über sehr eingeschränkt. Immerhin konnten wir wenigstens einige wenige Treffen durchführen. So waren wir zusammen mit „Hillers Loui“ unterwegs in Lauffen. Wir haben uns bei der Güglinger Vereinigungslinde getroffen, haben uns die Ausstellung „75 Jahre LandFrauen-Verband Württemberg-Baden“ angesehen und ließen uns über „Urkorn, Emmer und…

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Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter. Von der Ältesten sagten die Leute: „Wie klug sie ist!“ Von der Zweiten meinten sie voller Bewunderung: „Seht, wie ist sie so fleißig!“ Wenn sie aber von der Dritten sprachen, hellten sich ihre Gesichter auf: „Sie ist so freundlich und sie kann so wunderbar lachen!“ „Es ist an der Zeit, meine lieben Töchter“, sagte eines Tages die königliche Mutter, „dass ihr das Haus…

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7. Dezember 2021 - Beiträge - Allgemein

Christrose

Christrose           Ich weiß nun auch, warum dein strahlend Blütenweiß sich eingenistet hat in unsre Herzen. Fünf Blütenblätter schmücken dich, soviel wie Finger sind an einer Hand. Ein Zeichen treuer Freundschaft denen, die dir besonders nahe sind. So gleichst du einem Boten, der aus Himmelsfernen zu uns gekommen ist. Dein Licht in Winterskälte, und diese überwindend, dem Künftigen entgegen lebt.   Gedanken über die Christrose von Wolfgang Rinn, Reutlingen    

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25. November 2021 - Beiträge - Allgemein

Willkommen Advent

Es war zwar etwas frisch auf Birgit Jessers sonniger Terrasse, aber das störte uns wenig beim Arbeiten an unseren Adventsgestecken. Jede hatte mitgebracht, womit sie ihr Werk schmücken wollte, und wenn etwas fehlte, konnte bestimmt jemand aushelfen. Ob in einer Reihe angeordnet oder als klassischer Kranz, die Ergebnisse können sich sehen lassen. Schön war es, wieder einmal etwas in Gesellschaft herzustellen, sich gegenseitig zu beraten, ins Gespräch zu kommen, einfach zusammen zu sein – auch…

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15. November 2021 - Beiträge - Allgemein

St. Martinshorn?

Nein, das Ta-tü-ta-ta hat mit dem heiligen Martin absolut nichts zu tun. Korrekter wäre die Bezeichnung „Martin-Horn“, Martin-Horn mit Bindestrich, die sogar als geschützte Wortmarke registriert ist. Der Name geht zurück auf die Herstellerfirma Max B. Martin, die seit 1880 Signalhörner herstellt. Gegründet wurde sie seinerzeit in Sachsen, sitzt aber heute in Philippsburg. Man nimmt an, dass früher die Kavallerie, wenn sie sich durch die engen Straßen einer Stadt drängen wollte, solche Hornsignale geblasen hat…

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1947 gründet Gräfin Leutrum von Ertingen den LandFrauenverband Württemberg-Baden. Sie wird am 16. Oktober 1905 auf dem elterlichen Schlossgut in Laupheim geboren. Sie ist eine der ersten Frauen, die an der Universität Hohenheim das landwirtschaftliche Studium mit Diplom abschließt. Die LandFrauenarbeit lernt sie bereits in ihrer Kindheit kennen. Schließlich ist es ihre Mutter Ruth Steiner, die ab 1916 zahlreiche landwirtschaftliche Hausfrauenvereine, die Vorläufer der LandFrauenvereine, in Württemberg gründete. 1933 werden diese Organisationen vom NS-Regime verboten…

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„Wie die volle Traube aus dem Rebenlaube purpurfarben strahlt“ Traubenlese früher Damals wurden – wie heute auch noch – die Trauben in Eimer geschnitten. Diese wurden in Butten umgefüllt, die von starken Buttenträgern zum Wagen mit den großen Zubern gebracht wurden. Sie mussten mit ihrer Last eine Leiter hochsteigen und die Trauben in die Zuber auskippen. Das war Schwerarbeit. Bei Trollinger war der Butten früher voll als bei kleinbeerigen Rieslingtrauben. Als Mittagessen gab es jeden Tag…

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Eine Woche nach der Tag- und Nachtgleiche begeht man den Michaelistag, den Tag des Erzengels Michael (29.September). Nun sind die Nächte wieder länger als die Tage. Bis Lichtmess (2.Februar) wurde in den Abendstunden und bis lange in den Morgen hinein bei Kerzenlicht gearbeitet. Die Menschen haben in der immer länger dauernden Dunkelheit das Wirken böser Mächte gesehen, die mehr und mehr Gewalt über die Erde gewinnen wollten. Am Michaelistag sollten die Gläubigen daran erinnert werden,…

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