Chaudeaus-Soße
- Aufwand mittel
- Vorbereitung 5 min
- Zubereitung 10 min
Rezept: Brigitte Hahn
Haben Sie schon einmal eine Chaudeau-Soße probiert. Vor ca. 50 Jahren gehörte dieses Gericht unbedingt zu jedem Festtagsessen als Nachtisch dazu. In den Zeiten, als man noch auf einem Herd gekocht hat, den man mit Holz beheizte, wurde die Crème über einem Wasserbad aufgeschlagen – deshalb der Name Chaudeau. Allerdings kenne ich nur die Variante mit Alkohol. In unserer Weingegend war das beinahe selbstverständlich. Diese Crème war besonders bei allen älteren Leuten beliebt. Die Jüngeren haben lieber ein Eis geschleckt. Aber eine Chaudeau-Soße machte man auch gerne zu Beginn des Neuen Jahres. Man konnte übriggebliebene Gutslen darin eintauchen und diese so wieder etwas weicher machen. Was man sonst dazu reicht? Sückchen von einem Wasserbisquit oder einer Sandtorte, Anisbrot oder sonstiges luftiges Gebäck. Schmeckt himmlisch gut!
Zutaten
- 2 Eigelb
- 1 ganzes Ei
- 250 ml Weißwein
- 40 g Zucker
- 1 TL Speisestärke
- 1 EL Zitronensaft
- 1/2 Vanilleschote oder 1 Päckchen Vanillezucker
Vor- und Zubereitung
Alle Zutaten in einen größeren Topf geben (Volumen vervielfacht sich).
Mit dem Schneebesen oder mit den Schneebesen des Handrührgeräts aufschlagen bis zum Siedepunkt. Es entsteht eine dickflüssige Crème.
Sofort heiß servieren.
( Man kann auch den Thermomix zum Rühren einsetzen – 8 Min, 70°, Stufe 3)

